Deutsche Bank Schweiz

Boris Milo vor dem Prime Tower in Zürich bei der Deutschen Bank Schweiz
Boris Milo vor dem Prime Tower der Deutschen Bank Schweiz in Zürich

Seit 2012 arbeite ich im Umfeld der Deutschen Bank in der Schweiz, im Mandat über HCL Technologies. In dieser Zeit habe ich die Verantwortung für zentrale IT-Bereiche übernommen, insbesondere den Service Desk, den Onsite Support und die Benutzeradministration. Mein Fokus lag nie nur auf Technik, sondern immer darauf, dass IT für die Mitarbeitenden spürbar funktioniert und echten Nutzen bringt.

Zu Beginn war vieles fragmentiert, Prozesse waren nicht durchgängig abgestimmt und die Zufriedenheit der Benutzer entsprechend tief. Schritt für Schritt habe ich zusammen mit meinen Teams Strukturen aufgebaut, Abläufe vereinfacht und die Zusammenarbeit verbessert. Dabei ging es weniger um einzelne Tools, sondern darum, wie alles zusammenspielt. Das Resultat war klar messbar: Die Benutzerzufriedenheit stieg von rund 40 % auf über 90 %.

Mit der Zeit habe ich mehr Verantwortung übernommen und Teams geführt, insgesamt bis zu 15 Mitarbeitende. Neben dem operativen Betrieb war ich auch in Projekte eingebunden, habe Veränderungen gesteuert und als zentrale Anlaufstelle bei Eskalationen agiert. Gerade in einem Bankenumfeld, das stark reguliert ist, braucht es klare Prozesse, saubere Kommunikation und Verlässlichkeit im Alltag.

Was mich über die Jahre geprägt hat, ist die Erkenntnis, dass IT nur dann wirklich wirkt, wenn sie eng mit dem Business verbunden ist. Es reicht nicht, Systeme zu betreiben. Entscheidend ist, ob sie Abläufe vereinfachen, Zeit sparen und letztlich Wert schaffen.

Heute sehe ich IT nicht mehr als unterstützende Funktion, sondern als verbindendes Element im Unternehmen. Wie ein Nervensystem, das alles zusammenhält und dafür sorgt, dass Informationen fliessen und Entscheidungen schneller umgesetzt werden können. Genau daran habe ich die letzten Jahre gearbeitet und darauf baue ich weiter auf.

Boris Milo

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